5 einfache Gewohnheiten für mehr Selbstliebe im Alltag

Als ich das erste Mal, vor ca. 6 Jahren, mit dem Begriff Selbstliebe in Kontakt kam, war ich zugegebenermaßen erst mal eingeschüchtert.

 

Selbstliebe ist so ein großes Wort, das ganz viele erst mal abschreckt. Dabei ist Selbstliebe so schön, so magisch, so kraftvoll. Sie ist so wichtig, auch für dein Leben.

Denn durch Selbstliebe nimmst du dein gesamtes Wesen so an, wie du bist. Du nimmst all deine Charaktereigenschaften, deine Persönlichkeit, deinen Körper, deine Schwächen und Stärken, deine Vergangenheit mit deinen Wunden genauso wie deine Wurzeln. Durch Selbstliebe findest du zu dir.

 

Aber Selbstliebe kommt natürlich nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit, Geduld und vor allem Regelmäßigkeit. Genau diesen Weg, habe ich vor ca. 6 Jahren eingeschlagen. Ich habe mich bewusst für eine Veränderung entschieden, mich sozusagen für die Selbstliebe geöffnet.

 

Es war definitiv kein einfacher Weg. Und zum Teil bin ich auch eher einen Schritt rückwärts gegangen als vorwärts. Aber es hat sich gelohnt. Und in diesen Blogbeitrag möchte ich dir heute meine 5 wirklich einfach umsetzbaren Gewohnheiten mitgeben. Diese kannst du superleicht in deinen Alltag integrieren, ohne viel Aufwand oder Vorwissen.

 

Denn ich habe gemerkt, es kommt nicht darauf an, dass du die komplexesten Übungen für Selbstliebe machst, sondern es kommt eher darauf an, dass du deinen Weg findest. Und was mich die letzten Jahre noch gelehrt haben ist, dass in der Einfachheit oft der Schlüssel zum Erfolg liegt.

 

Ich würde sagen, los geht’s.

1. Lächel dich an. Lächel dich wirklich aus vollem Herzen an. Und mach das jedes Mal, wenn du an einem Spiegel oder an einer Fläche, die spiegelt, vorbei gehst. Am Anfang wird es sich etwas komisch anfühlen. Vor allem wird es sich komisch anfühlen, in der Öffentlichkeit. Aber ich kann dir versprechen, so ein Lächeln, das nur für dich bestimmt ist und aus deinem tiefsten Herzen kommt, ist so mächtig und kraftvoll.

Durch dein Lächeln fängst du an, deinen Blick auf dich in einen liebevollen Blick umzuwandeln. Und es macht einfach glücklich.

 

2. Umarme dich selbst. Ich denke, du weißt selbst, wie toll sich eine Umarmung anfühlt. Und wenn diese nun auch noch von dir selbst kommt, werden wahnsinnige Energien freigesetzt. Du gibst dir selbst einen Glückspush, eine Aufmunterung und auch Zuwendung.

Und alles, was du dir selbst aus dem Inneren gibst, ist viel kraftvoller und wirkt länger, wie das von außen.

Und weißt du, was das Tolle daran ist? Du kannst dir diese Umarmung jederzeit schenken. In stressigen, anstrengenden, schmerzhaften und schwierigen Situationen. Du kannst dir diese Umarmung aber auch einfach so schenken, wenn dir danach ist.

 

3. Schreibe deine Gedanken auf. Ich persönlich mache das immer kurz vor dem Schlafen gehen. Ich lass hier alles raus was kommt. Es muss auch keinen Sinn ergeben. Es geht hier einfach darum, alles loszulassen, rauszulassen. So ein bisschen wie Gedankenhygiene.

4. Sei stolz. Stolz auf dich, auf deinen Körper, auf dein Leben. Und ich weiß, manchmal ist das nicht so einfach. Deswegen kommt hier mein Tipp. Schreibe dir jeden Abend 3-5 Dinge auf, auf die du heute stolz bist. Es muss hier nichts Großartiges sein, sondern es sind meisten die Kleinigkeiten, auf die du stolz sein kannst. Es sind aber auch meistens die Kleinigkeiten, die wir übersehen und vergessen. So kannst du auch stolz auf dich sein, wenn du auf deinen Körper gehört hast und vielleicht sogar nichts von deiner To Do Liste abgehackt hast.

Du siehst, es gibt immer einen Grund stolz auf dich zu sein.

 

5. Die fünfte und letzte Gewohnheit heißt Pause. Ich kenn das Gefühl von durch den Tag hetzen, dies oder jenes unbedingt noch schaffen zu wollen oder to Do Listen abzuarbeiten. Früher war das definitiv ein großer Teil meines Lebens. Das macht aber auf Dauer nur Stress und weder dich noch deinen Körper glücklich. Deswegen gönn dir jeden Tag bewusst Pausen. Plane dir am Anfang diese Pausen auch in deinen Kalender mit ein oder hänge dir ein Post-It an deinen Laptop, um dich daran zu erinnern. Denn meist geraten sie dann vor lauter Arbeit doch in Vergessenheit.

Und ich kann dir versprechen, diese Pausen sind so wichtig, auch im Bezug auf Selbstliebe. Denn du bist es dir wert, dir selbst Pausen und Auszeiten zu nehmen.

 

 

Wie du siehst, sind es die einfachen Dinge, die dich der Selbstliebe Schritt für Schritt näher bringen. Aber auch diese kleinen Schritte wollen nach und nach in dein Leben integriert werden. Also hab Geduld mit dir selbst. Erinnere dich immer wieder selbst daran und suche dir für den Anfang auch immer nur ein oder zwei Veränderungen aus, die du in dein Leben einbauen möchtest.

 

Ich wünsche dir nun viel Erfolg und ganz viele neue Erkenntnisse mit den kleinen aber wirkungsvollen Angewohnheiten.

 

Deine Vanessa

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